Die Meldungen von bulwingesa, empirica, RICS Deutschland, dem IW Institut der deutschen Wirtschaft und der IRE|BS Akademie geben erste Hinweise, weisen aber selbst darauf hin, dass es noch keine endgültigen Antworten geben kann. Eine kleine Auswahl von Zitaten zeigt ein Meinungsbild:
• bulwingesa, Beratungs- und Analyseunternehmen: „Für sicherheitsorientierte Investoren, wie Pensionskassen und Versicherungen, wird angesichts der massiven Verluste an den Börsen die nachhaltige Stabilität von Wohnimmobilien noch weiter an Bedeutung gewinnen.
• empirica, Forschungs- und Beratungsinstitut: Das Institut verfolgt einen neuen Ansatz, um negative Folgen der Krise auf den Mietmarkt zu verhindern. Danach soll die individuelle, schuldrechtliche Beziehung Mieter-Vermieter unterbrochen werden; statt dessen soll der Vermieter einen Anspruch gegenüber einem Hilfsfonds haben, während der Mieter eine Verpflichtung gegenüber dem Fond hat.
• RICS Deutschland, The Royal Institution of Chartered Surveyors: „Die Turbulenzen an den Börsen, sowie die zu anderen Assetklassen vergleichsweise sichereren Mieteinnahmen machen Wohnimmobilien gerade für institutionelle Investoren besonders in Krisenzeiten eher interessant.
• Institut der deutschen Wirtschaft (IW): „Sicherlich wird die Unsicherheit auch in Deutschland dazu führen, dass einige Eigentümer nun verkaufen möchten, andere sind aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung zögerlich, Immobilien zu kaufen.“
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